1./3. Mai 1859
1. Mai (...) Abends hatte ich die Gespielen u. d. untern Zimmern u. es ging recht gut. Doch ereiferte ich mich über Herrn Escher, welcher gewiß unbedacht sagte, er wünsche nur Franz Joseph wüßte einmal 6 Monate nicht wo er daheim sei. (...)
3. Mai (...) Abends gingen wir mit Frau Hofmeisten u. Herrn Busingers zu Nanny, wo es ziemlich herrlich war. Auch hier war die Politik die Hauptsache, Nanny bleibt immer kühl, die Übrigen waren Alle für Östreich. Neues gar nichts. (...)
Herr Escher spricht über Kaiser Franz Joseph I von Österreich. Was er mit seiner Aussage meint, ist für mich nicht verständlich. Der Krieg ist aber offenbar omnipräsent als Thema, und alle scheinen ihre festen Überzeugungen dazu zu haben.